Esoteriker sind keine resilienten Menschen – und umgekehrt genauso

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Anhänger der Esoterik westlicher Prägung sind nicht resilient. Und wirklich resiliente Menschen haben mit Esoterik nichts am Hut. Davon bin ich überzeugt. Hier lesen Sie, warum Esoterikern drei wichtige Grundhaltungen und vier Fähigkeiten fehlen, um wirklich resilient zu sein.

Verzweifelte Menschen greifen nach jedem Strohhalm: Auf der Suche nach Hilfe, Heilung, Hoffnung ist vielen jedes Mittel Recht. Wunderheiler, Wahrsager, selbsternannte Gurus haben hohen Zulauf - trotz fragwürdiger Methoden und gefährlicher Psychotechniken. Seit den traditionellen Kirchen die Mitglieder in Scharen davon laufen, suchen die Menschen Orientierung andernorts.

Scheinbar unumstößliche Wahrheiten und einfache Antworten 

Esoterik boomt: Sie bietet scheinbar unumstößliche Wahrheiten und einfache Antworten auf komplexe Fragen. Sie nimmt ihren Anhängern kritisches Denken ab, bietet stattdessen „Weisungen von oben“ - vermittelt durch „Medien“ und „Channeling“. Oder durch so genannte „natürliche Ordnungen“, „wissende Felder“ und „Naturgesetze“, die einfach postuliert werden.

Was Menschen glauben und wie sie ihr Leben gestalten, ist natürlich Privatsache. Davon, dass Menschen Opfer von Scharlatanen werden, berichten die Sekteninfos der Länder. Die schwarzen Schafe sind aber nur die Spitze des Eisbergs. Mich entsetzt, wie sich esoterisches Denken in allen Lebensbereichen verbreitet: In Unternehmen, Praxen, Bildungsstätten, Schulen und Vereinen.

Esoteriker sehen sich als „Auserwählte“, zugehörig zu einem herausgehobenen Personenkreis, der über geheimes, „das richtige“ Wissen verfügt. Ich zähle dazu alle, die sich mit „Rebirthing“, Astrologie, Wahrsagen, Engel-Kraft, Reinkarnation, Karma-Kunde, „The Work“, „The Secret“ usw. befassen. Kurz gesagt: Alles, was irgendwie auf Resonanz und Manifestation beruht und aus der New Age-Ecke kommt.

Zwei Beispiele, die ich in der letzten Zeit gehört habe:

  • Die Mit-Geschäftsführerin und Personalleiterin eines mittelständischen Unternehmens geht in ihrer Freizeit in eine „Reiki-Meister-Schule“. Sie denkt, über entsprechende Talente zu verfügen und will dort „mehr über Menschen lernen, wie man mit ihnen umgeht und wie man sie steuert“. Glauben Sie, dass dies Auswirkungen auf das Unternehmen, auf ihre Arbeit mit Menschen und auf die Personalauswahl hat? Davon bin ich überzeugt.
  • Ein Gastwirt nutzt die „Psychophysiognomie“, um die Wünsche seiner Gäste zu erraten. Er glaubt, dass er Gäste anhand von körperlichen Merkmalen „bestimmen“ und danach ihren Charakter und besondere Vorlieben deuten kann. Schädeldeutung als Service-Grundlage. Hilfe!

Fragen Sie mal in Ihrem Bekanntenkreis, wer „The Secret“ von Rhonda Byrne gelesen hat. Sie werden staunen! Manche bezeichnen das Buch als „Spitzen-Produkt positiven Denkens“, andere als „Bibel des Schwachsinns“. Es war ein phänomenaler Marketing-Erfolg. Wenn es Ihnen so geht wie mir, werden Sie diese Bücher mit einem Schaudern wieder zuschlagen.

Jutta Ditfurth hat dazu geschrieben: „Esoterik ist eine Ideologie, ein übelriechender Eintopf aus geklauten, ihrem sozialen und kulturellen Zusammenhang entrissenen Elementen aus allen traditionellen Religionen, sie hat faschistische Wurzeln.“ Seit den 1990er Jahren verbreiten sich dort laut Sekteninfo NRW zunehmend rassistische und rechtsextremistische Strömungen.

Dieser Blogbeitrag ist die Antwort auf die sehr überzeugt vorgetragene Aussage einer bekennenden Esoterikerin in einem Resilienz-Vortrag von mir. Sie sagte: „Ich arbeite sehr viel an mir und bin ein sehr resilienter Mensch.“

Da widerspreche ich vehement: Anhänger der Esoterik westlicher Prägung sind nicht resilient. Und wirklich resiliente Menschen haben mit Esoterik nichts am Hut. Davon bin ich überzeugt.

Warum? Wenn wir vereinfachend davon ausgehen, dass es drei Grundhaltungen und vier Fähigkeiten braucht, um resilient zu werden, wird schnell deutlich, weshalb das so ist.

1. Grundhaltung: Optimismus

Eine optimistische Grundhaltung, mit der die Welt betrachtet wird - ausgehend von einer heiter-zuversichtlichen, positiven Erwartung, dass sich die Dinge zum Guten wenden werden - ist nicht dasselbe wie „positives Denken“ esoterischer Prägung.

Wer sich mit Affirmationen“ selbst programmieren will, stellt schnell fest, dass dies in den meisten Fällen nicht, nur punktuell oder nur kurzfristig wirksam ist. Es nützt nichts, wenn Sie sich selbst vorbeten: „Ich habe keine Probleme, ich löse Probleme“ oder „Es geht mir von Tag zu Tag besser.“

„Affirmationen“ wirken für manche Menschen offenbar als Selbst-Sedierung. Sie beruhigen sich damit und glauben, die Dinge im Griff zu haben, in dem sie ihren Geist mit Formeln kontrollieren: „Wie innen, so außen. Wie oben, so unten.“

Dieses  lineare Denken ist der Versuch, Komplexität zu reduzieren und die Umbrüche in der modernen Welt abzufedern, kontrollierbar zu machen. Wenn ich also „richtig“ denke, mache ich „gute“ Erfahrungen und fühle mich glücklich. Wenn ich „falsch“ denke, geschehen Dinge, die ich nicht möchte. Natürlich muss man sich dann permanent selbst kontrollieren, damit nicht vergessen wird, sich „richtig“ zu verhalten.

Diese vermeintlichen „Naturgesetze“ bedienen Allmacht-Phantasien und zeugen von magischem Denken: „Wenn ich richtig denke, passiert das und das.“ So verhalten sich kleine Kinder. Wenn sie sich die Hände vor´s Gesicht schlagen, glauben sie, unsichtbar zu sein.

2. Grundhaltung: Akzeptanz

Mit der Akzeptanz von schweren, unheilbaren Krankheiten, Trennungen oder schmerzlichen Erfahrungen ist es meist nicht weit her. Es bleibt häufig bei der Frage: „Was wird mir da jetzt im Außen gespiegelt?“ Beinahe zwanghaft wirkt die ständige Frage nach dem Seelenplan, der das angeblich „verordnet“ hat. Ausgeschlossen scheint, dass körperliche oder psychische Krankheiten „einfach so“ auftreten können. Das geht einher mit der massiven Abwertung von Schulmedizin, Psychotherapie und anerkannten Verfahren - die im Gegensatz zur Esoterik nachweisbare Ergebnisse erzielen. Esoterischen „Therapien“ wird allenfalls ein Placebo-Effekt bescheinigt.

3. Grundhaltung: Lösungsorientierung

Ich sehe nicht, dass sich esoterisch angehauchte Menschen lösungsorientiert verhalten. Im Gegenteil: Die meisten leben beinahe wahnhafte Kontrollfantasien aus. Sie glauben, sie könnten bestimmte Lebensumstände durch „Manifestationen“ erzeugen, ihr Denken so ausrichten, dass bestimmte Menschen, Situationen und Umstände „angezogen“ werden.

Es schüttelt mich, wenn mir jemand sagt, er arbeite mit „Bestellungen beim Universum“ oder „manifestiere“ sich Geld, Unterstützung, Freunde und Partner je nach Bedarf. Meine Frage „Wie bestellen Sie unangenehme Lebensereignisse wieder ab?“ wurde noch nie beantwortet. Schmerzliche und traurige Erfahrungen meiden Esoteriker bewusst - weil sie darauf keine Antwort haben.

1. Fähigkeit: Selbststeuerung

Wer auf Horoskope, Tarot-Karten etc. vertraut, ist nicht selbstbestimmt, sondern unterliegt der Fremdbestimmung durch selbst gewählte „Autoritäten“. Wahrsager leben davon, Hoffnung auf das große Glück zu wecken und es zu prophezeien.

Wer sich dauerhaft an andere wendet, um Antworten, Mitteilungen, Hinweise von irgendwoher oder gar aus dem Jenseits zu bekommen, gibt sein Denken und seine Selbstverantwortung ab. Er macht sich abhängig und ist nicht mehr in der Lage, selbst etwas zu entscheiden. Die Konsultation eines „Mediums“ ersetzt den eigenen Verstand und die wohlwollenden Ratschläge aus dem Umfeld.

2. Fähigkeit: Verantwortung übernehmen 

Verantwortung wird abgegeben an höhere Mächte, an einen „Seelenplan“, an Karma oder „karmische Schuld in dieser Inkarnation“. Wer an dieser Weltanschauung zweifelt, wird automatisch abgewertet oder als „Vertreter der alten Matrix“ verachtet.

Jedes Scheitern kann dem „Seelenplan“ zugeordnet werden. Die Verantwortung zu übernehmen, eine schlimme Situation auszuhalten, Lösungen zu finden und wieder aufzustehen, braucht es dafür nicht.

„Ich bin im Herzen“ heißt: „Ich möchte aus dem Verstand heraus“. Leider klappt das häufig. Der Mensch - der seit der Aufklärung eigentlich als ein vernunftbegabtes Wesen (Kant) gilt - wird irrational und unzugänglich. Analyse, Vernunft, Logik, Erkenntnis oder Wissenschaft werden abgewertet. Nur das Herz regiert. Das „Rein-Spüren“ und „Rein-Fühlen“ ersetzt das Nachdenken. Die „Energie“, die jemand zu spüren glaubt, wird zum Bewertungsmaßstab für Menschen, Situationen und Lebensumstände.

3. Fähigkeit: Soziale Beziehungen

Esoteriker sind egozentrisch. Sie haben ein hungriges narzisstisches Ego, das permanent auf der Suche nach Anerkennung, Bestätigung, Freude, Glück und Fülle ist. Sie brauchen Selbsterfahrungs-Wochenenden, Workshops, Selbstfindungs-Trips, um ihren Brunnen regelmäßig zu füllen, „Seelen-Erfahrungen“ zu machen. Heute Schamanismus, morgen Geist-Heilung und Reiki, übermorgen „karmische Schuld“ und Tantra.

Esoteriker verwenden auffällig viel Zeit dafür, persönliches Wohlgefühl herzustellen. In reale und manchmal traurige oder schmerzhafte Beziehungen investieren sie nicht. Die ständigen Selbstbespiegelungen sind für viele Angehörige und Freunde kaum auszuhalten. Daher bewegen sich Esoteriker vorwiegend in ihren Zirkeln, dort müssen sie sich kaum hinterfragen.

Menschen, die anders denken, sind ihnen nämlich zu anstrengend. Sie konfrontieren sie mit Ängsten, Sorgen, Krankheiten, Veränderungen oder Widerspruch. Auf vieles haben Esoteriker keine Antwort. Sie ecken mit ihrem vereinfachenden Weltbild und mit ihrem Mangel an Empathie an. Menschen wollen keine Sätze hören wie „Den Krebs hast du dir selbst manifestiert, denk mal drüber nach“ oder „Dein Mann hat dich verlassen, weil er für seinen Seelenplan eine andere Frau braucht.“

Übergriffig und unverschämt ist das, ebenso wenn Esoteriker andere herabwürdigen, in dem sie ihnen bescheinigen „Du bist noch nicht weit genug, du musst noch an dir arbeiten“.

Es ist nahezu unmöglich, in einen kritischen Dialog oder in den Konflikt zu gehen. Mit einem vermeintlich wissenden Lächeln wenden sie sich ab und gehen aus dem Kontakt. Streitkultur, Austausch von Argumenten und kritisches Hinterfragen ist nicht vorgesehen in diesem betonierten Weltbild.

4. Fähigkeit: Zukunft gestalten

Viele Esoteriker folgen einem bestimmten vorgegebenen „Entwicklungs-Programm“, anstatt ihre Zukunft selbst zu gestalten. Eine bestimmte Abfolge von „Leveln“ und Graden bis zur Meisterschaft gibt ihnen vermeintliche Sicherheit und sichert ihr Verbleiben in der jeweiligen Richtung. In Wahrheit ist das ein Geschäftsmodell, das instabile, in ihrem Selbstwert verunsicherte Menschen anzieht, die Halt, Unterstützung und Feedback von einer vermeintlichen Autorität brauchen.

Resiliente Menschen brauchen das nicht. Sie haben eine hohe Ambiguitätstoleranz und können über einen langen Zeitraum in unsicheren Situationen leben, ohne autoritäre Antworten zu brauchen. Sie sind flexibel, belastbar und widerstandsfähig. Sie kennen mehr als einen Weg, um Lösungen für Probleme zu finden, zu handeln und zu gestalten. Resiliente Menschen können Fehler machen und deren Konsequenzen aushalten. Sie erlauben sich, zu scheitern und daraus zu lernen. Sie meistern Situationen, für die es keine eindeutige Lösung und keinen „richtigen Weg“ gibt.

All das trifft meines Erachtens nicht auf Esoteriker zu. Sie halten sich an festgefügte Weltanschauungen und vermeintlich „natürliche Ordnungen“ wie zum Beispiel in den „Familienaufstellungen“ nach dem Vorbild des höchst umstrittenen Bert Hellinger.

Esoterik führt nicht zu Resilienz. Vielmehr gewöhnt sie Menschen resilientes Verhalten systematisch ab und lässt ihre Fähigkeiten verkümmern. Wer wirklich über Resilienz verfügt, hat zwar meist einen Bezug zu Spiritualität und ist sehr an den eigenen Werten orientiert. Für Esoterik sind solche Menschen in aller Regel aber nicht anfällig. Und das ist gut so.

Petra-Alexandra Buhl

Was denken Sie darüber?

Literatur-Tipps:

„Die Seelen-Pfuscher. Pseudo-Therapien, die krank machen“, von Heike Dierbach, rororo Reinbek/Hamburg

„Erleuchtung gefällig - Ein esoterischer Selbstversuch“, von Bernd Kramer,  Chr. Links Verlag

„Von Schädeldeutern und anderen Scharlatanen: Unseriöse Methoden der Psycho-Diagnostik“, von Uwe-Peter Kanning, Pabst Verlag

3 Gedanken zu „Esoteriker sind keine resilienten Menschen – und umgekehrt genauso

  1. Sehr interessanter Artikel! Ich wüsste nur gerne, wie Sie Esoterik und Spiritualität abgrenzen / definieren? Warum haben die meisten resilienten Menschen einen Bezug zur Spiritualität?

    1. Hallo Nils,

      vielen Dank für Ihre interessante Frage.

      Unter Esoterik verstehe ich Lehren mit einem Exklusivitätsanspruch, dem Glauben, im Besitz der “einzigen Wahrheit” zu sein, die “Ungläubigen” verschlossen bleibt, solange sie sich nicht auf “den richtigen Weg” machen. Die Inhalte dieser Lehren sind für mich häufig irrational und dogmatisch, ideologisch und oft sogar rechtsextremistisch. Die Anhänger entsprechender Lehren erlebe ich als ego-orientiert und auf die Durchsetzung von Eigeninteressen bezogen. Die scheinbar wissende und eingeweihte Position in entsprechenden Zirkeln verleiht Esoterikern häufig große Macht über Menschen, die sich in Krisen-Situationen an sie wenden – Macht, die häufig missbraucht wird. Bei den Betroffenen führt sie zum Abbruch von sozialen Beziehungen bis hin zum finanziellen Ruin. Viele dieser Gruppen sind hoch kommerzialisiert und haben Strukturen aufgebaut, die ständig neue Kurse und “Einweihungen in nächste Stufen” erfordern. Wenn jemand Zweifel an den häufig klischeehaften Lehren äußert, ist er eben “noch nicht so weit” und wird stigmatisiert.

      Spiritualität ist für mich eine Haltung und der Bezug auf Geistiges, Nicht-Erklärbares und Religiosität. Hier gibt es viele verschiedene Ausprägungen und Möglichkeiten, sich mit Fragen um den Sinn des Lebens und Werte zu beschäftigen und zu verständigen. Im Unterschied zu den scheinbar “wissenden Esoterikern” erlebe ich spirituelle Menschen als Suchende und Lernende. Häufig befassen sie sich mit verschiedenen Religionen und sind nicht auf eine bestimmte “Schule” fixiert. Sie schätzen die Verbundenheit mit anderen Menschen und sind an der Gemeinschaft orientiert. Deshalb ziehen sich auch nicht aus der Gesellschaft zurück, sondern gestalten sie selbst unter schwierigen Bedingungen mit. Bei Esoterikern sehe ich einen radikalen Rückzug aus allen Bezügen, die nicht (mehr) zu ihrem Weltbild passen.

      Meine Beobachtungen und Erfahrungen decken sich mit dem, was Sie beschreiben. Resiliente Menschen haben fast immer einen Bezug zur Spiritualität. Ich denke, es liegt daran, dass resiliente Menschen häufig viel Urvertrauen in sich tragen und sich in der Welt geborgen fühlen. Sie sind mit anderen Menschen und mit ihrer Umwelt sehr verbunden. Sie zeichnen sich durch Großzügigkeit, Mitgefühl und Toleranz aus. In der Regel sind sie sehr gelassen und dankbar. Sie haben verschiedene gute soziale Beziehungen und für sich den Sinn ihrer Existenz gefunden. Da sie ihr Leben als sinnvoll und gelingend empfinden, finden entsprechende Rückkopplungen statt, die sie in ihrer Weltsicht bestätigen: Die Welt ist ein guter Ort und ich bin darin wirksam und bedeutsam.

      Wie ist es bei Ihnen? Wie resilient schätzen Sie sich ein?

      Herzliche Grüße
      Petra-Alexandra Buhl

      1. Mir aus der Seele geschrieben. Danke sehr! Habe gerade einen Menschen kennengelernt, der sich sehr im Esoterikbereich bewegt, zu dem ich mich hingezogen fühle, der mich aber mit seiner Beschäftigung im Esoterikbereich nicht beigeistern kann. Ich frage mich gerade, ob ich mich da nicht zurückziehen soll. mfg

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