Archiv der Kategorie: Praxis

Best Practise: CSR und Nachhaltige Innovation als Treiber für Wertschöpfung und Zukunftsfähigkeit


BildFrisch gedruckt und gerade erschienen ist das Handbuch „CSR und Nachhaltige Innovation - Zukunftsfähigkeit durch soziale, ökonomische und ökologische Innovationen“ beim Springer Gabler Verlag. Das 410 Seiten starke Handbuch gehört zur Management-Reihe Corporate Social Responsibilty und kostet 29,99 Euro. Es ist auch als E-Book erhältlich.

34 Autoren, darunter auch ich, schreiben über konkrete und nachahmenswerte Beispiele von Unternehmen, die auf Corporate Social Responsibility großen Wert legen und trotzdem - oder gerade dadurch -wirtschaftlich sehr erfolgreich sind. Häufig zweifeln Unternehmer genau das an und behaupten, sie könnten entweder nachhaltig produzieren oder Gewinne erzielen. Das Eine schließt das Andere nicht aus, das belegt unser Handbuch mit eindrucksvollen Beispielen. Viele davon können als Inspiration und Vorbild dienen, die eigenen Produktions- und Handlungsweise zu verändern.

Das Handbuch ist in die drei Teile Wissenschaft und Politik, Großindustrie und Mittelstand sowie Gesellschaft und Beratung gegliedert.

In meinem Text „Die „Aktie Lotti“: Nachhaltiges Wirtschaften macht Unternehmen erfolgreich - Sieben Praxis-Beispiele aus der Schweiz geht es um Schweizer Unternehmen, die sich gerade mit nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen am Markt behaupten und immense Zuwächse verzeichnen.  Best Practise: CSR und Nachhaltige Innovation als Treiber für Wertschöpfung und Zukunftsfähigkeit weiterlesen

Zurück auf Null oder die Herausforderung, den Anfängergeist zu kultivieren

Lars Eidinger gehört zu den Schauspielern, die ich am meisten schätze. Egal ob im Theater oder in seinen Film-Rollen: Eidinger lässt mich nie gleichgültig, sondern fordert mich zur Auseinandersetzung heraus. In seinen verschiedenen Rollen provoziert er mich, erschreckt mich, widert mich manchmal an, empört mich, verführt mich und vieles mehr. Kurz: Lars Eidinger ist für mich das Ausnahme-Talent seiner Generation.

Nun habe ich den Interview-Band „Eidinger“ gelesen. Darin habe ich viel darüber erfahren, wie sich Lars Eidinger auf seine Rollen vorbereitet, was Schauspielerei für ihn bedeutet und wie er seine herausragende Schauspiel-Kunst entwickelt.

Navigieren in der VUKA-Welt

Besonders beeindruckt hat mich das „Nullen“. Seither übe ich mich darin, das in vielen Situationen selbst praktisch zu erproben. Lars Eidinger erklärt es im Interview so: Zurück auf Null oder die Herausforderung, den Anfängergeist zu kultivieren weiterlesen

re:publica #rpTEN Zum zehnten Jubiläum ein bisschen Planung und viel Go with the Flow!

Hier meine vorläufige Planung für die #rpTEN - Das zehnte re:publica-Jubiläum. Wie immer gilt: Kurzfristige interessante Gespräche ersetzen die besten Vorsätze und den information overkill überwinde ich im Hof, bei schlechtem Wetter auf dem Affenfelsen. 😉 Stage 1 und Stage 2 kann durch kleinere interessante Sessions ersetzt werden, Tipps und Hinweise sind willkommen.

Here we go:

Check-in Sonntagabend pre:publica

Montag, 2. Mai 2016

Möglicherweise Opening, vermutlich aber eher nicht. Also gegen 12 Uhr Hof bei gutem Wetter oder Affenfelsen. Die erste Session wird wahrscheinlich:

13.30 Uhr

Mehr Mitgefühl statt Kritik, das finde ich ein lobenswertes Anliegen. Wir alle meckern zuviel. Ich will mich bessern 😉

The Courage of Compassion: Transforming Your Experience With Criticism: Heather Armstrong, Stage 1

https://re-publica.de/16/session/courage-compassion-transforming-your-experience-criticism

16.00 Uhr

Keine Frage: Der Talk von Soziologe Sennett muss für mich sein. Seit 1998 sein Buch „Der flexible Mensch“ erschienen ist, lese ich seine Bücher, „live“ habe ich ihn aber noch nie erlebt. Auf seine Ausführungen über Menschen als „Macher“ bin ich sehr gespannt.

We all are Homo faber: Making, Open Systems and Terms of Cooperation: Richard Sennett, Stage 1 re:publica #rpTEN Zum zehnten Jubiläum ein bisschen Planung und viel Go with the Flow! weiterlesen

Werte-Welten Arbeit 4.0 : Warum es künftig nicht die eine neue Arbeitswelt geben kann

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Wenn es um die Arbeit und die Wahrnehmung der Arbeitsbedingungen geht, ist Deutschland auch nach 25 Jahren Einheit deutlich gespalten: Im Westen Deutschlands geht es mehrheitlich darum, „frei von Druck und Sorgen arbeiten zu können.“ Im Osten steht „Geschwindigkeit und Effizienz erhöhen“ auf Platz 1. Im Südosten geht es demnach darum, sich „auf den wirtschaftlichen Erfolg zu konzentrieren und erarbeitete Privilegien zu genießen“.

Das sind nur drei von vielen Befunden der heute in Berlin vorgestellten Studie „Wertewelten Arbeiten 4.0“. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat sie bei der Bremer Nextpractice GmbH  in Auftrag gegeben. Nextpractice wurde vom 2015 leider viel zu früh verstorbenen Prof. Peter Kruse gegründet.

Für die Studie wurden 1 200 Personen befragt, darunter 1 000 Menschen mit Arbeit. Zwei Kontrollgruppen mit jeweils 100 Personen nahmen ebenfalls an der Studie teil. Ziel war, repräsentativ zu erheben, wie die Befragten die heutige Arbeitswelt erleben und welche sie sich in der Zukunft wünschen.

Ich fasse hier die für mich spannendsten Ergebnisse der 53 Seiten-Studie zusammen. Am Ende des Textes finden Sie den Link, unter dem Sie sich die komplette Studie herunterladen können. Viel Spaß beim Lesen! 😉

Übergreifend formulieren die Befragten Arbeitnehmer aus Deutschland folgende Sorgen: Werte-Welten Arbeit 4.0 : Warum es künftig nicht die eine neue Arbeitswelt geben kann weiterlesen

Praxis-Labor Unternehmensdemokratie: Vielleicht gerade jetzt nötiger denn je?

Ein halbes Jahr nach Erscheinen hat sich der Marketing-Staub gelegt. Andreas Zeuchs Buch „Alle Macht für niemand - Aufbruch der Unternehmensdemokraten“ nehme ich am Tag nach den Landtags-Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt wieder zur Hand.

Zeuch ist Erziehungswissenschaftler, Musiktherapeut und Unternehmensberater. Sein Verdienst ist, das erste Buch zum Thema Unternehmensdemokratie geschrieben zu haben.

Zeuch fragt: „Wieso macht die Demokratie vor den Toren der Arbeitswelt halt? Für viele ist die Demokratie gut und richtig, sie ist in Verfassungen und Grundgesetzen festgeschrieben. Sie gilt aber plötzlich nicht mehr, sobald man als Arbeitnehmer, egal ob Führungskraft oder Mitarbeiter, die Räume des Arbeitgebers betritt. Dann herrschen Bedingungen, die nur noch bedingt demokratisch sind.“ Praxis-Labor Unternehmensdemokratie: Vielleicht gerade jetzt nötiger denn je? weiterlesen

Filmkritik AugenhöheWege weiß: Frisst die „Revolution in der Arbeitswelt“ ihre Kinder?

Was ich an der AugenhöheWege „Version weiß“ schätze:

„Ich bin nicht mehr kompatibel zu einem hierarchisch organisierten Laden - oder nur kurz“, sagt Florian Pommerin-Becht. So fasst der Therapeut seine Erfahrungen im Veränderungsprozess sysTELIOS Gesundheitszentrum Siedelsbrunn zu Beginn der „Version weiß“ zusammen.

Ausgehend von der Erfahrung, dass nicht alle Entscheidungen im großen Team getroffen werden müssen, haben die Mitarbeiter bei sysTELIOS eine OSO-Gruppe gebildet, die für die „Organisation der Selbstorganisation“ zuständig ist. Hier werden Entscheidungen vorbereitet und sortiert, welche gelingenden und welche schwierigen Muster es im Unternehmen gibt. Die OSO-Gruppe ist ein offenes Format, an dem jeder teilnehmen kann.

Trotzdem ist die Selbstorganisation eine Gratwanderung: Irritationen gibt es immer dann, wenn sich horizontale und vertikale Prozesse kreuzen. Das heißt, es gibt Mitarbeiter-Vorschläge, doch die Geschäftsführung nimmt plötzlich eine „Setzung“ vor und entscheidet, dass etwas so oder so gemacht werden muss. Dann werden aus Rückkopplungs-Schleifen Konflikte. Filmkritik AugenhöheWege weiß: Frisst die „Revolution in der Arbeitswelt“ ihre Kinder? weiterlesen

Filmkritik AugenhöheWege orange: Über die Mühen der Ebene beim Kontrollverzicht

Das Augenhöhe-Projekt wird größer: Am Freitag, 4. März, wurde die Premiere des neuen AugenhöheWege-Films in zehn Städten gefeiert, erstmals auch in Zürich und in Wien. Inzwischen kann man zwei AugenhöheWege-Filme im Netz anschauen: Die Versionen orange und weiß.

Einen Rahmen hat das Augenhöhe-Team auch diesmal nicht gesetzt. Wer sich wenig mit „Zukunft der Arbeit, New Work, Neue Arbeitswelten“ befasst, könnte Schwierigkeiten haben, einzelne Konzepte zu identifizieren. Aber sei´s drum. Hier geht es nicht um Perfektionismus, sondern darum, neue Wege überhaupt zu gehen. Die AugenhöheWege-Macher schreiben, die beiden Filme seien „kein best practise und kein Aufruf zu mehr Menschlichkeit in Unternehmen“.

Sehenswert und diskussionswürdig sind die Filme, weil sie

  • Inspiration für andere Unternehmen sind
  • Beispiele dafür bieten, wie Veränderung gelingen kann
  • Ideen für die Umsetzung liefern
  • Diskussionen in anderen Unternehmen anschieben
  • zeigen, dass schwierige Phasen überwindbar sind
  • ähnliche Prozesse in anderen Firmen anstoßen können

Je kleiner die Organisation, desto besser gelingen Veränderungen. Diese Erkenntnis ist nicht neu, zeigt sich in beiden Filmen aber wieder deutlich. Die noch hierarchisch organisierten Unternehmen

  • stellen die hierarchischen Positionen in den Vordergrund
  • die Führungskräfte bestimmen, welches Bild nach außen kommuniziert wird
  • „normale Mitarbeiter“ kommen nicht zu Wort

Was ich an der „Version orange“ schätze: Filmkritik AugenhöheWege orange: Über die Mühen der Ebene beim Kontrollverzicht weiterlesen

Sieben Grundhaltungen der Resilienz: Wie Sie widerstandsfähig, belastbar und flexibel werden

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In diesem Artikel lesen Sie

  • die sieben Grund-Haltungen der Resilienz
  • wodurch Sie ein resilientes Leben selbst sabotieren
  • wie Sie Stress besser bewältigen, wenn Sie die 7 Haltungen leben

Resilienz wird auch als „Gedeihen trotz widriger Umstände“ (Rosmarie Welter-Enderlin) bezeichnet. Es bedeutet, dass Menschen widerstandsfähig, belastbar und flexibel sind. Wer resilient ist, zerbricht an Schwierigkeiten nicht, sondern kann in Krisen sogar wachsen.

Zu jeder Resilienz-Haltung habe ich die entsprechenden Strategien der Selbst-Sabotage hinzugefügt. Wenn Sie diese vermeiden, kommen Sie einem resilienten Leben sehr schnell viel näher. 😉

Übrigens: In meinen Seminaren und Vorträgen wird den sieben Grund-Haltungen immer sofort zugestimmt: „Ja, das mach ich schon immer so, das kann ich gut“ oder „das ist ja einfach, das krieg ich hin“, höre ich dann.  Aber wenn wir uns die Strategien zur Selbst-Sabotage genau anschauen, fühlt sich praktisch jede und jeder ertappt. Alle - inklusive mir selbst - stellen fest, dass sie manche Sabotage-Strategie gut kennen und anwenden oder zumindest in der Vergangenheit häufig eingesetzt haben. Wenn Sie sich also bei irgendeinem Punkt „ertappen“, sind Sie in bester Gesellschaft. 😉

Optimismus Resiliente Menschen betrachten neue Situationen und Gegebenheiten vor allem als Chancen. Unerwartetes gibt ihnen einen Energieschub. Rückschläge und Enttäuschungen buchen sie zumindest im Nachhinein als Erfahrungen ab, die sie weiterbringen.

Wenn die Umstände nicht so sind, wie sie es sich vorstellen, suchen sie nach dem Guten im Schlechten. Sie haben ein positives Selbstbild und glauben an ihre Selbstwirksamkeit. Tipp: In komplexen Situationen hilft sogar eine leichte Tendenz zur Selbstüberschätzung, um Wagnisse einzugehen. Es fällt Ihnen dann leichter, neue Erfahrungen zu machen und Grenzen zu überschreiten. Sieben Grundhaltungen der Resilienz: Wie Sie widerstandsfähig, belastbar und flexibel werden weiterlesen

Abschied von der Checkliste: Warum ein gutes Team-Klima nicht durchs Abhaken von To do´s entsteht

„Was genau bedeutet Klima im Zusammenhang organisationale Energie? Wo findet es statt? Gibt es Wechselwirkungen zwischen Energie und Klima?“ Kultur-Komplizin Daniela Röcker hat im Rahmen ihrer Blog-Kritik diese Fragen an mich gestellt, die ich gerne aufgreife.

Vorab zwei wissenschaftliche Definitionen von Prof. Dr. Heike Bruch, die an der Universität St. Gallen seit über zehn Jahren zur organisationalen Energie forscht. Sie schreibt:

Organisationale Energie ist die Kraft, mit der ein Unternehmen zielgerichtet Dinge bewegt. Die Stärke der organisationalen Energie zeigt, in welchem Ausmaß ein Unternehmen sein emotionales, mentales und verhaltensbezogenes Potenzial für die Verfolgung seiner Ziele mobilisiert hat.“

Organisationsklima als stabile, relativ unveränderliche Wahrnehmung wesentlicher Merkmale des Arbeitsumfeldes durch die Mitarbeiter, z. Bsp. Kreativität, Innovation oder Vertrauen. Organisationsklima als Bewertung über den für die Aufgabenerledigung förderlichen oder beeinträchtigenden Charakter des Arbeitsumfeldes.“

Teams sind für ihr Arbeitsklima selbst verantwortlich

Energie und Klima sind sich also ein bisschen ähnlich, aber keineswegs gleich. Beides sind Konstrukte, die im Laufe der Zusammenarbeit entstehen. Sie sind schwer zu fassen, weil sie von subjektiven Einschätzungen und Wahrnehmungen abhängen. Sie werden beeinflusst vom Vertrauen untereinander, von einzelnen Situationen und/ oder von der Interpretation der jeweiligen Team- oder Organisationsmitglieder.

Emotionen bestimmen das Klima

Klima wird vielleicht noch emotionaler bewertet als organisationale Energie und ist noch stärkeren Schwankungen unterworfen. Charles Margerison hat 1979 den viel verwendeten Ansatz Organisationsklima entwickelt, der sich auf die drei Dimensionen Bürokratie, Unterstützung und Innovation stützt. Die geringste Veränderung hier ändert das Klima.

Seit Margerison wurden von verschiedenen Forschern neue Dimensionen hinzugefügt. Im Kern blieb aber eines gleich: Das Organisationsklima wird als kaum bis wenig veränderlich beschrieben und als relativ stabiler Zustand erlebt. Führungskräfte hätten darauf einen allenfalls geringen Einfluss. Demgegenüber sei die organisationale Energie von Führungskräften viel leichter beeinflussbar.

Führungskräfte scheinen in der „Bringschuld“

An den Begriffen organisationale Energie und Arbeitsklima stört mich, dass sie im Moment fast nur führungszentriert diskutiert werden. Demnach machen die Chefs das Klima und die Kultur, die Energie ziehen sie außerdem auch noch irgendwie ab. Abschied von der Checkliste: Warum ein gutes Team-Klima nicht durchs Abhaken von To do´s entsteht weiterlesen

Zeit für den Frühjahrsputz: Mit einer gezielten Entrümpelung gewinnt Ihr Unternehmen neue Kraft

Alle reden von Detox. Höchste Zeit für einen Frühjahrsputz in Ihrem Unternehmen. Ihre Mitarbeiter werden wieder Lust auf ihre Arbeit bekommen, enthusiastisch mit anpacken. Sie werden staunen, wie viel Kraft Ihr Unternehmen aktiviert, wenn vorhandene Energie nicht mehr für Falsches oder Überkommenes eingesetzt wird.

Ich mag es auszumisten, Altpapier zu sortieren, Sachen wegzugeben, Dreck wegzuwischen, alte Dateien zu löschen. Wenn Sie schon einmal radikal ausgemistet haben, erinnern Sie sich an das schöne Gefühl danach: Sie sind erleichtert. Befreit. Zuversichtlich. Stolz. Mutig. Fröhlich.

Und Ihren Mitarbeitern geht es ganz genauso. Nutzen Sie diese Chance! 😉

Welche Ihrer Projekte und Bereiche könnten einen Frühjahrsputz vertragen?

Um Ihnen das Aufspüren echter Energie-Killer leichter zu machen, habe ich eine Checkliste gegen Trägheit zusammengestellt. Um in die Gänge zu kommen, können Sie sich diesen drei klassischen Fallen widmen:

Strategie

BildStrategien treffen immer eine Aussage dazu, welches gemeinsame Verständnis von Wertschöpfung und Wachstum es in Ihrem Unternehmen gibt. Sie beruhen auf mentalen Modellen, die Sie und Ihre Mannschaft pflegen. Manchmal sind diese Modelle hilfreich. Leider hindern sie Menschen aber oft daran, Alternativen zu entwickeln oder mehrdeutige Situationen richtig zu interpretieren. Nach Allem, was ich zurzeit in vielen Unternehmen erlebe, werden schwache Signale kaum erkannt. Doch sogar massive Bedrohungen bleiben unbeachtet.

Prüfen Sie deshalb:

  • Welche alten Selbstkonzepte oder mentalen Modelle gibt es bei uns?
  • Überlegen Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern: Welche nahezu selbstverständlichen „Erfolgsformeln“ werden bei uns wie ein Mantra wiederholt?
  • Welche Signale nehmen wir zurzeit wahr? Von unseren Kunden? Unseren Märkten?

 

Struktur

Prinzipiell schätze ich Strukturen. Sie unterstützen, koordinieren Geschäftsprozesse und spiegeln die Arbeitsteilung in Ihrem Unternehmen wieder. Zurzeit erlebe ich Strukturen in vielen Unternehmen aber fast nur noch als schwerfällige, lähmende, bisweilen sogar stinkende Krusten. Sie beeinträchtigen Kooperation und Arbeitsbeziehungen zu Kunden, Lieferanten und Partnern massiv. Bürokratie geht vor Service, Technologie vor Vertrauen, Steuerung vor Selbstorganisation, Routine vor Innovation. Flexibilität, Offenheit, Individualisierung? - Leider oft Fehlanzeige. Zeit für den Frühjahrsputz: Mit einer gezielten Entrümpelung gewinnt Ihr Unternehmen neue Kraft weiterlesen