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Gut zu wissen: Wie sich unser privates und berufliches Leben bis 2050 verändert

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„Karriere 2050“: Ziel dieses Blog-Artikels ist, Sie zu ermuntern, Ihre Zukunft der Arbeit selbst zu gestalten, damit Sie von der neuen Arbeitswelt profitieren können. Ausgehend von dieser Analyse können Sie Handlungsspielräume und Optionen für sich entwickeln.

Hier gibt es zu lesen:

  • 32 Teil-Aspekte von Veränderungen, die für Sie bedeutsam werden
  • Nötige Neu-Orientierungen, die Sie jetzt vornehmen müssen
  • Drei allererste Schritte, die Sie dafür gehen können

Die Teil-Aspekte können Schüler ebenso wie Studierende, Angestellte, Eltern Selbstständige und viele mehr auf sich beziehen. Diskutieren Sie mit Ihren Freunden und Angehörigen darüber, wie sich diese Veränderungen wohl auswirken werden.

Leitfragen dazu:

  • Welche bahnbrechenden oder weniger bewegenden Ereignisse könnten sich auf mich und mein persönliches Leben auswirken?
  • Welche Faktoren werden mein Arbeitsleben am stärksten beeinflussen? Wie könnte das aussehen?
  • Was muss ich in den nächsten fünf Jahren tun, um sicher zu stellen, dass ich auf dem richtigen Weg bin, um die berufliche Zukunft zu gestalten, die ich möchte?
  • Was davon gehe ich jetzt sofort an?

Der Blog-Beitrag basiert auf den Forschungen von Lynda Gratton, Management-Professorin an der London Business School. Sie hat umfangreiche Zukunftsstudien zusammengetragen und mühevoll ausgewertet. Ein sehr lesenswertes Buch ist dabei herausgekommen.

Ich nenne hier nicht alle Teilaspekte, die Gratton ausgewählt hat, sondern diejenigen, die mir am wichtigsten erscheinen.

 

Gesellschaft

IMG_26111. Familien werden neu strukturiert

Rund um den Erdball verändern sich die Familien: Sie werden kleiner und verändern ihre Struktur ständig. An Stelle der traditionellen Familie finden wir Patchwork-Familien, die Beziehungen der jeweiligen Lebensphasen abbilden. Stiefeltern und Stiefgeschwister sind eher die Regel, als eine Ausnahme. Beziehungen werden instabiler, für Ihr privates Lebensglück müssen Sie selbst sorgen.

2. Menschen werden sich mehr als bisher reflektieren

Aufgrund veränderter Rollen und Familienstrukturen sowie der hohen Diversität in Teams und Unternehmen sind alle Menschen gezwungen, über sich selbst mehr nachzudenken. Private und berufliche Rollen müssen stärker als bislang gestaltet, eigene Prioritäten fokussiert werden. Wer sich selbst orientieren kann, ist in der Lage, in ständig wechselnden Umständen Chancen zu erkennen, sich zu entscheiden und die nötigen Kompromisse zu schließen. Gut zu wissen: Wie sich unser privates und berufliches Leben bis 2050 verändert weiterlesen

#rp15 Keine Angst vor Veränderung: Wer vernetzt ist, wird aufgefangen

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Der Körper lebt im Zeitalter der Digitalisierung, der Geist ist noch im Industrie-Zeitalter verhaftet - auf diese kurze Formel bringt der Wirtschafts-Publizist Gunnar Sohn aus Bonn die Herausforderungen an die persönliche Resilienz des Einzelnen. Gunnar Sohn zieht die historische Parallele zur Weimarer Republik: "Ende der 20er Jahre war es in Vielem ähnlich. Mental waren die Leute noch in der Agrargesellschaft beheimatet, dabei war die Industrialisierung in vollem Gange." Deutschland sei schon seit etwa 1980 keine Industriegesellschaft mehr, sondern seither in der Transformation zur vernetzten Ökonomie.

Dass die Krisen der 20er Jahre in den katastrophalen Zweiten Weltkrieg mündeten, ist bekannt. Doch was lernen wir aus der Geschichte, damit das nicht erneut einen solchen Kulminationspunkt findet?

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